Lieblingsbrot mit Amaranth, Hirse & Dinkel

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maranth gibt´s im Reformhaus mittendrin zwischen Reis, Mehl & Co. im Regal. Allein auf Grund dieser Zuordnung machten mich die kleinen gelben Kügelchen in der Tüte neugierig und so wanderte sie flugs in die Einkaufstasche. Doch was tun mit der neuen Errungenschaft? Dank Tante Google fand sich schnell ein Rezept bei Chefkoch.de, welches bereits zahlreiche begeisterte Kommentare erhalten hat.

Ungewöhnliche Zubereitung

Dabei konnte ich mir gar nicht so recht vorstellen, wie aus den Zutaten samt Zubereitung ein wirklich rundum echtes Brot werden sollte. Galt es doch, den Amaranth samt Hirse zunächst zu rösten und dann in reichlich Wasser vor sich hin köcheln zu lassen. Das Ergebnis war erst einmal eine geschmacklose klebrige Masse, die alles andere als kulinarische Glücksgefühle in mir hervorrief.

Egal, einfach weitermachen, Dinkelvollkornmehl samt in Honig eingeweichter Hefe ordentlich mit der Amaranth-Hirse Masse vermengen. Dann ab in die Backform und nach 45 Minuten Teig-Ausruhen weiter ab in den Ofen.
Brot aus Amaranth, Hirse & DinkelSchon nach kurzer Zeit machte sich ein wunderbarer Duft breit, der mich Gutes ahnen ließ. Und so war es dann auch – dieses Brot zählt zu meinen neuen Lieblingen. Es ist saftig, lässt sich leicht schneiden, ist rund im Geschmack und auch die Konsistenz ist klasse!

Amaranth – das Korn der Inkas

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maranth gehört übrigens zu den ältesten kultivierten Pflanzen auf unserem Planeten und wird daher auch als das gesunde Korn der Inkas bezeichnet. Die kleinen Körnchen sind vollgepackt mit Magnesium, Calcium und Eisen. Das Powerkorn zählt zu den Fuchsschwanzgewächsen, ist also kein Getreit und somit ohne Gluten. Auch für die Reduktion von Kohlenhydraten im Speiseplan ist Amaranth sehr gut geeignet. Low Carbler wissen dies also zu schätzen.

So, genug erzählt – hier das Rezept, so wie ich das Brot gebacken habe:

Lieblingsbrot mit Amaranth, Hirse & Dinkel
 
Vorbereitung
Koch-/Backzeit
Gesamtzeit
 
Rezept-Typ: Brot
Zutaten
  • 100 g Amaranthkörner
  • 50 g Hirsekörner
  • 450 ml Wasser
  • etwas Salz
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 ml Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3-3 EL lauwarmes Wasser
  • 1 EL Honig (wer mag, kann auch Zucker nehmen)
  • Flocken zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Amaranth- und Hirsekörner in einem Topf rösten (ohne Flüssigkeit), solange bis sie knupsern und im Topf herumhüpfen - das dauert ca. 5 Minuten
  2. Mit den 450 ml Wasser ablöschen und 20 Minuten bei kleiner Flamme vor sich hin köcheln lassen
  3. Immer wieder umrühren und die Masse auskühlen lassen, bis sie lauwarm ist
  4. In der Zwischenzeit die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig verrühren und ca. 15 min ruhen lassen
  5. Dinkelmehl mit der lauwarmen Amaranth-Dinkel Masse, der Hefe und dem restlichen Wasser zu einem Teig verrühren
  6. Den Teig in eine gefettete Backform geben - wer mag, kann vorher noch Flocken in der Form verteilen
  7. Die Oberfläche mit etwas Wasser glattziehen, mit Flocken bestreuen und diese andrücken
  8. Zudecken und an einem stillen Örtchen 45 Min. ruhen lassen
  9. Im vorgeheizten Backofen 10 min bei 250 Grad (wichtig: Ober/Unterhitze) und dann noch ca. 25 min bei 200 Grad goldbraun backen
  10. Auskühlen lassen und genießen :-)
 

Wie findet ihr das Rezept – werdet ihr das Brot ausprobieren? Falls ja, so wünsche ich euch viel Erfolg dabei und bin gespannt, ob es auch bei euch zum Lieblingsbrot avanciert :-)

 

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1 Comment
  • Dola
    Februar 17, 2017

    Hallo Inga, das Brot ist ganz einfach zuzubereiten, die Konsitenz ist super und es hält sich lange frisch. Habe es letzten Sonntag gebacken und heute morgen die letzte Scheibe gegessen. Meine Familie wünscht sich für die nächste Runde nur ein paar Gewürze. Das probiere ich an diesem Wochenende.
    Herzliche Grüße von Dola

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